>

Impotenz durch Medikamente

Jun 19th, 2009 | By admin | Category: Allgemein

Wer ein Medikament welcher Art auch immer einnimmt, der erhofft sich hieraus, dass bestimmte Schmerzen oder Krankheiten gelindert werden können. Die meisten Medikamente ermöglichen dies dadurch, dass Sie in den Stoffwechsel aber auch in andere Funktionen der jeweiligen Organe eingreifen und diese so verändern, dass die Krankheit nach und nach abklingt oder sich zumindest verbessert. Allerdings ist es häufig so, dass die Medikamente Nebenwirkungen unterschiedlicher Art hervorrufen können, welche allerdings nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.

Es gibt unterschiedliche Arten von Nebenwirkungen. Während die Einen, also z. B. Schwindel, Durchfall, Fieber oder Erbrechen, recht offensichtlich sind, sodass das verschriebene Medikament sehr schnell wieder abgesetzt und ein neues verordnet werden muss, gibt es aber auch Nebenwirkungen, die der Betroffene nicht auf den ersten Blick wahrnimmt, weil sie langsam und schleichend auftreten.

Diese schleichend auftretenden Nebenwirkungen sind sehr tückisch, was vor allem daran liegt, dass viele Patienten gar nicht wissen, wie ihnen geschieht, weil sie einfach nicht darauf kommen, dass die vorhandenen Nebenwirkungen von der Einnahme der Medikamente herrühren. Schließlich kann diese schon seit einiger Zeit regelmäßig erfolgen oder sogar bereits wieder abgeschlossen sein, bis einige Nebenwirkungen sich herausstellen.

Wer diesen Problemen aus dem Weg gehen möchte, der sollte sich Notizen machen über die einzelnen Nebenwirkungen, die während der Einnahme eines Medikaments auftreten, vor allem dann, wenn es sich um ein neu verordnetes Medikament handelt oder aber die Dosierung sich plötzlich ändert.

Bemerkt der Betroffene also, dass innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nach oder während der Einnahme eines Medikaments die Erektionen immer schlechter werden, so sollte unbedingt davon ausgegangen werden, dass es sich um Nebenwirkungen handelt, die durch die Einnahme des Medikaments hervorgerufen wurden.

Wer von Vornherein auf den Beipackzettel des jeweiligen Medikaments schaut, wird sehen, dass dort in der Regel sehr viele verschiedene Nebenwirkungen aufgelistet sind. So kann zumindest der Gedanke immer im Hinterkopf bleiben, dass Nebenwirkung XY von diesem Medikament herrühren kann. Es ist allerdings so, dass viele Menschen sich vor der langen Liste der Nebenwirkungen erschrecken und ernsthaft darüber nachdenken, das Medikament nicht einzunehmen. Allerdings sollte dies nicht so gehandhabt werden. Niemand wird in der Regel alle Nebenwirkungen erleiden. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Auflistung aller bekannten Nebenwirkungen. Jeder Mensch reagiert allerdings anders auf Medikamente, sodass hin und wieder eine Nebenwirkung auftreten kann, jedoch nicht alle auf einmal. Zumindest ist dies höchst unwahrscheinlich.

Einige Medikamente können unter Umständen eine Impotenz hervorrufen. Dies gilt nicht nur für Männer, sondern unter Umständen auch für Frauen. Vor allem Medikamente, die den Blutdruck oder den Cholesterin-Spiegel senken sollen, die entwässernd oder harntreibend sind, sowie Medikamente fürs Herz oder den Magen, aber auch Beruhigungsmittel aller Art können diese Symptome hervorrufen.

Da ein Arzt selten auf diese Nebenwirkungen hinweist, sollte im Falle, dass Mann etwaige Nebenwirkungen festgestellt hat, zunächst die Liste der Nebenwirkungen durchgegangen werden. Häufig finden sich hier Bezeichnungen wie Erektile Dysfunktion, Impotenz, Ejakulationsstörung, Libidoverminderung und viele weitere.

Tritt eine solche Impotenz ein, so fällt es den meisten Männern schwer, etwas dagegen zu unternehmen. Kaum ein Mann geht freiwillig zum Arzt, um sich dagegen behandeln zu lassen, da die Scham bei den meisten einfach zu groß ist. Allerdings ist es möglich, die Störungen der Potenz zu beheben.

Natürlich ist es so, dass viele Ärzte zunächst einmal verlauten lassen, dass eine Impotenz nichts mit dem Medikament zu tun hat. Häufig kommt diese auch sehr selten vor. Allerdings sollte sie nicht weggeredet werden, wenn sie denn einmal vorkommt, denn der Betroffene würde hierdurch nur verunsichert werden. Er benötigt keine Wahrscheinlichkeitsrechnung, sondern eine angemessene Behandlung.

Von rund 4,5 Millionen Betroffenen einer Impotenz, leiden ca. 1,1 Millionen erst darunter, seitdem sie bestimmte Medikamente einnehmen. So haben es Studien und Umfragen erheben. Die häufigsten Fälle treten nach der Einnahme eines Blutdruck- oder Cholesterin-Spiegel senkenden Mittels auf. Auch viele Herz-Medikamente führen zu Impotenz.

Wichtig ist, dass im Falle auftretender Nebenwirkungen das Medikament nicht ohne Wissen des Arztes abgesetzt wird. Der Arzt sollte Kenntnis davon erhalten und schauen, ob ein anderes Medikament verordnet werden kann. Ist dies nicht der Fall, so können andere Maßnahmen eingeleitet werden, um die Potenz wieder zu stärken. Wer bei seinem Arzt auf Unverständnis stößt, der sollte in Erwägung ziehen, sich woanders behandeln zu lassen.

Leave Comment

You must be logged in to post a comment.